Webdesign Software

Geht modernes Webdesign auch ohne professionelle Hilfe? 

Webdesign Software, was bedeutet das überhaupt? Fangen wir mal so an: Eine professionelle Website verfolgt das Ziel mit einem möglichst repräsentativen Online-Auftritt die eigene Dienstleistung oder das eigene Produkt vertrauensvoll und informativ zu vermitteln.

Durch die stetig voranschreitende Digitalisierung ergeben sich selbstverständlich neue Trends und Standards in Design und Funktionen. Da ist es unmöglich als Laie mitzukommen.

Zum Glück gibt es Experten: Internetagenturen, die bestenfalls jahrelange Erfahrung im Webdesign haben und Dich bestens beraten können. Das ist nicht alles: Mit der Verbreitung der DIY (Do-it-yourself) Bewegung gibt es jetzt auch Softwares und Programme mit denen Du Deine eigene Website selbst erstellen kannst.

Doch wie genau soll meine Website aufgebaut sein, welche Funktionen abbilden, was kostet sie und wo kann ich sie erstellen lassen?

Diese und viele weitere spannende Fragen werden wir Dir heute beantworten!

Software im Vergleich

Ob professionelle, erfahrene Agentur oder Webdesignsoftware: das Endziel ist eine benutzerfreundliche und professionelle Website zu erstellen. Sie soll interessierten Kunden die Informationen übermitteln, die sie benötigen, um einen Kauf abzuschließen und bestenfalls auch neue Interessenten und Kunden anlocken.

Wir sehen eine Homepage außerdem als Deine virtuelle Visitenkarte an und achten sorgfältig darauf, dass Du im Web optimal und vor allem individuell auftreten kannst: ob das eine Standardsoftware ebenfalls abdecken kann?

Für einen fairen Vergleich werden viele verschiedene Faktoren zur Entscheidungsfindung herangezogen und die Software-Lösungen kritisch unter die Lupe genommen. Ob Adobe oder Windows: Kostenlose Versionen gibt es, allerdings auch die zahlungspflichtigen als Abomodell oder mit Upgrade Möglichkeit.

Damit Du es bei Deiner Internet Recherche nach einem potenziellen Tool einfacher hast, stellen wir einige Software-Lösungen vor:

Sitejet.io

Sitejet.io ist ein Dienst, welcher mit CMS und CRM arbeitet, also schon recht fortgeschrittene Möglichkeiten für Webseiten bietet und somit Anforderungen an den Benutzer stellt. Es hat recht vielversprechende Features, arbeitet so zum Beispiel mit Briefings und bietet zusätzlich eine Corporate Identity Erkennung an. Wir sehen Potenzial, allerdings sehen Module und Styles sehr nach Baukasten und „Standard“ aus.

Um ein Gespür für das Werkeln an einer Website, bzw. der eigenen Website zu bekommen, gibt es eine zweiwöchige Testversion. Preislich wird in drei Kategorien und Laufzeiten unterschieden. Für ein Jahresabo zahlt ein Einzel- Anwender 5 €. 17 € für ein Team-Abo und 89 € für das Unternehmensabo. Auf monatlicher Ebene liegt der Preis bei 7 €, 25 € fürs Team und für die Agency 99 €. Rating: 3 von 10 Punkten.

Adobe Muse

Adobe verfügt über ein großes Stack an Anfänger und fortgeschrittenen Programmen und ist dabei für die leichte Bedienung seiner Produkte bekannt. Mit umfangreicher Cloud-Bibliothek und unzähligen Tutorial-Videos auf der Homepage von Adobe, sowie einem sehr verlässlichen Kundenservice, kannst Du als Interessent mit Adobe viel Neues lernen und auch schnell erste Erfolge erzielen. Vorausgesetzt Du hast Geduld.

Adobe Muse kann vor dem Kauf 30 Tage kostenlos getestet und danach für 17,84 € im Monat abonniert werden. Du hast auch die Option damit Webseiten zu erstellen, die sogar den Faktor der Responsivität mit abdecken. Von Adobe sind wir überzeugt, dennoch kein Anfänger Tool und keine Hosting-Option für Webseiten enthalten. Rating 6 von 10 Punkten.

MAGIX Web Designer

„Ganz ohne Programmierkenntnisse kannst Du mit Magix Webdesign eigene Webseiten erstellen“. Das will das Programm uns vermitteln. Dabei gibt es drei unterschiedliche Preiskategorien und eine damit verbundene unterschiedliche Anzahl an zu erstellenden Seiten inklusive Webspeicher. Die drei Programme können 30 Tage kostenlos getestet werden.

Sieht alles recht fad und dabei noch kompliziert aus. Webseiten Design kann einfach sein, sollte aber nicht vom Fließband kommen. Rating 3 von 10.

WIX

Diese Webdesign Software gehört zu einer der beliebtesten und bekanntesten im Web. Der Wix-Editor verfügt über 500 Designvorlagen (schon eine passable Zahl für eine Webdesign Software) und über SEO-Checklisten, welche Dir im Internet ein besseres Ranking ermöglichen sollen, auch ohne SEO Agentur oder professionelle Hilfe.

Webseiten erstellen einfach gemacht: mit dieser Software sollst Du schnell und einfach professionellen Inhalt und Bilder einfügen können auch als Fachfremder. Zur zusätzlichen Unterstützung bietet Dir Wix einen rund um die Uhr Service, allerdings gibt es keinen Live-Chat.

Wie bei den anderen Anbietern gibt es hier ebenfalls eine kostenlose Testversion. Der günstigste Tarif bei WIX startet bei 4,50 € und der teuerste liegt bei 24,50 € und gehört somit zu der teureren Kategorie im Bereich Amateur Programm.

Rating: ganz okay 6 von 10 (wer lange Eingewöhnungsphasen in die Basics in Kauf nehmen möchte, und wen es nicht stört sich von Einzigartigkeit zu entfernen, der kann es ruhig mal probieren)

Weebly

Weebly ist ein Homepage-Baukasten und funktioniert nach dem Prinzip Drag-and-drop. Weebly bietet Dir verschiedene Inhalt Navigatoren und Design Möglichkeiten an. Es ist vergleichsweise simpel aufgebaut und nach unserer Meinung somit recht leicht zu verstehen. Dadurch soll die Software auch für absolute Anfänger geeignet sein.

Es gibt eine komplett kostenlose Version für eine One Page, sodass Du die Möglichkeit hast Deine eigene Website selber aufzubauen. Für Unternehmen gibt es auch eine Business-Version, die ca. 23 € im Monat kostet. Weebly verfügt über mäßige Designvorlagen für eingeschränkte Berufsgruppen und bietet responsive Designs, die auch für Smartphones und Tablets verfügbar sind. Modernes Webdesign sieht unserer Meinung nach etwas anders aus: 2 von 10 Punkten im Rating.

WebAcapella

Dieses Tool bietet die Möglichkeit auch mehrsprachige Webseiten abbilden zu können. Wenn Du mit Deinem Online Shop oder Deiner Webseite eine Zielgruppe über nationale Grenzen hinaus ansprechen möchtest, ist es sinnvoll die eigene Homepage auch mit einer Multilanguage Funktion auszustatten. Hier gibt es immerhin neben Deutsch auch eine englische oder französische Seite zu bauen. Ein klarer Nachteil dieser Software ist der Supportbereich, zwar gibt es im Web Videos und einen Blogbeitrag der bei Fragen den Usern helfen soll, der Kundenservice selbst verfügt jedoch nur über französische und englischsprachige Mitarbeiter.

Die Software verfügt über eine kostenlose Testversion, welche sich über 15 Tage erstreckt. Das Classic bietet Webdesign Anfängern die Option für einmalig 89 Euro, eine responsive und benutzerfreundliches Design zu erstellen, jedoch ist diese auf zwei Sprachen begrenzt. WebAcapella Business bietet die „professionelle Webentwicklung“ in der erweiterten Version für einmalig 189 € an. Rating für den Ansatz der Mehrsprachigkeit: 4 von 10 Punkten.

Fazit

Webdesign-Programme, Webdesign Software oder wie auch immer man sie nennen mag: Was uns hier vermittelt werden soll, ist klar und vom Grundsatz auch wirklich nachvollziehbar. Jeder sollte mittlerweile einen professionellen Internetauftritt haben und man will mit diesen vermeintlich einfachen Programmen auch Menschen, denen jegliche Affinität für die Themen Internet und Technik fehlt, den Einstieg so unkompliziert und günstig wie möglich gestalten.

Der allgemeine Eindruck ist allerdings eher mäßig bis schlecht. Das, was ein erfahrener Web Designer Dir zaubern kann, ist in jedem Fall zu 100% einzigartig und auf Dich abgestimmt. Du musst Dich um nichts kümmern, außer das Design abzusegnen oder Änderungswünsche zu äußern.

Die meisten Webdesign-Programme besitzen die vorteilhafte Funktion, dass sie sowohl auf Windows als auch auf IOS konvertibel sind, wer also trotzdem selber ran will, muss technisch nicht großartig ausgestattet sein.